FAQ: Das solltest du über das Zeitung austragen wissen

  • Was für Sendungen trage ich eigentlich aus?

    Deine Nachbarn bekommen verschiedene Sendungen von dir. Das können Zeitungen, Flyer, Briefe, Kundenmagazine oder Kataloge sein.
  • Wie komme ich an die Sendungen?

    Für jeden Bezirk ist ein bestimmter Ansprechpartner im Vertrieb tätig. Dieser sogenannte „Vertriebsstelleninhaber“ sorgt dafür, dass du alles pünktlich bekommst. Bis spätestens 13 Uhr liegen die Sendungen vor deiner Haustür, sodass du direkt nach der Schule mit dem Zeitung austragen beginnen kannst.
  • Wann trage ich die Sendungen aus?

    Zeitungen werden regelmäßig verteilt. Das heißt: Du musst dir zweimal pro Woche etwas Zeit dafür freihalten. Ausgetragen wird jeweils mittwochs und freitags. Wann du nach der Schule beginnst, ist dir überlassen. Hier bist du dein eigener Boss! Wichtig ist, dass die Zeitungen bis zum Ende des Tages bei den Empfängern angekommen sind und du mit der Arbeit fertig bist.
  • Wie lange bin ich beim Zeitung austragen unterwegs?

    In der Regel brauchst du fürs Verteilen etwa ein bis zwei Stunden. Wie lange es genau dauert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:
    • Größe deines Bezirks: Wie groß ist die Gegend, in der du Zeitungen austrägst?
    • Fortbewegung: Bist du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs?
    • Übung: Wie geübt bist du schon? Am Anfang dauert es länger und nach einer Weiler geht’s ganz fix.
  • Muss ich die Sendungen persönlich übergeben?

    Das ist nicht nötig: Du kannst die Zeitungen und Prospekte in die Briefkästen stecken. Falls du einen Nachbarn persönlich antriffst, darfst du sie ihm direkt überreichen.
  • Was ist, wenn ich keinen Briefkasten finde?

    Manchmal befinden sich die Briefkästen im Hausflur. Am besten klingelst du in einem solchen Fall bei dem Empfänger, sagst ihm, dass du eine Sendung für ihn hast und lässt dir die Tür öffnen. Entweder kannst du sie dann dort einwerfen oder sie persönlich übergeben.
  • Was mache ich, wenn ich etwas nicht zustellen kann? (Redressen)

    Für nicht zustellbare Sendungen gibt es einen bestimmten Begriff: Man nennt sie „Redressen“. Es ist wichtig, dass wir erfahren welche Sendungen „Redressen“ sind und warum die Zustellung nicht geklappt hat. Solche Zeitungen, Kataloge oder ähnliches müssen deshalb schnell wieder an uns zurückgegeben werden. Und das funktioniert so:
    1. Verwende für die Rücksendung das Redressetikett.
    2. Gib den Grund an, woran die Zustellung gescheitert ist.
    3. Klebe das Etikett neben das Adressfeld auf die Sendung.
    4. Lege die Sendung zurück in die weiße Lieferbox.
    5. Der Vertriebsstelleninhaber holt die Sendung bei der nächsten Anlieferung ab.

    Keine Sorge: Selbstverständlich bekommst du auch diese nicht zugestellten Sendungen bezahlt.
  • Was ist, wenn ich krank bin oder mal Urlaub brauche?

    In solchen Fällen kannst du dich immer an deine Vertriebsstelle werden. Kennst du jemanden, der das Zeitung austragen für dich übernehmen möchte? Prima! Dann kannst du deinen Freunden oder Geschwistern diese Aufgabe übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass dein Ansprechpartner in der Vertriebsstelle zugestimmt hat und deine verantwortungsvolle Vertretung den Job ebenfalls zuverlässig ausführt.
  • Trage ich Zeitungen auch an Feiertagen aus?

    Für Feiertage gelten besondere Regeln: Fällt dein Zustell-Mittwoch oder -Freitag auf einen Feiertag kommt es deshalb möglicherweise zu einer Verschiebung. Darüber wirst du rechtzeitig informiert.
  • Darf ich Sendungen öffnen?

    Nein, das darfst du nicht. Alle Sendungen unterliegen dem Post- und Datengeheimnis. Deren Inhalte darf also auch nur derjenige sehen, an den sie adressiert sind.
  • Bin ich bei meinem Schülerjob versichert?

    Ja, bist du – und das ist auch sehr wichtig! Dein Vertriebsstelleninhaber meldet dich bei der Berufsgenossenschaft an, sodass du beim Zeitung austragen einen Versicherungsschutz hast.